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Stufe I
Ablauf Die Initiative „ServiceQualität Deutschland“ besteht aus drei Stufen. In der ersten Stufe geht es um Aufbau und Entwicklung der ServiceQualität, also das Basismodul, um den "Qualitätsvirus" zu setzen.
Die Initiative beginnt mit der Ausbildung von mindestens einem Mitarbeiter pro Betrieb zum Qualitäts-Coach (Stufe I) in einem 1,5-tägigen Seminar. Die Zertifizierung zum Qualitäts-Coach ist zunächst personenbezogen und ist eine wertvolle Zusatzqualifikation im Lebenslauf jedes Mitarbeiters.
Diese Qualitäts-Coaches sind anschließend für die Umsetzung der ServiceQualität in ihrem Betrieb zuständig. Gemeinsam mit Kollegen und Mitarbeitern wird der Qualitäts-Coach das beigebrachte ServiceQualitäts-Wissen im Betrieb umsetzen, mit dem Ziel, die Gäste durch erstklassigen Service zu begeistern.
Sobald in einem Betrieb ein zertifizierter Qualitäts-Coach arbeitet, kann der Betrieb das Gütesiegel ServiceQualität Deutschland Stufe I beantragen. Die Vergabe des Gütesiegels erfolgt aufgrund einer Selbstdeklaration der eingereichten Unterlagen der Betriebe. Eine formelle Prüfung wird durch die Prüfstelle sichergestellt. Die Qualitäts- kommission vergibt aufgrund des Prüfberichtes das Qualitäts-Gütesiegel für eine Periode von drei Jahren. Die Betriebe sind verpflichtet, jährlich einen überarbeiteten Maßnahmenkatalog bei der Prüfstelle einzureichen. Somit kann sichergestellt werden, dass die Betriebe ihre Qualitätsmaßnahmen bearbeiten und das eingeleitete Projekt weiterführen.
Gebühren Das 1,5-tägige Seminar Stufe I wird in zwei verschiedenen Versionen angeboten, wobei sich alle hier genannten Gebühren zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer verstehen:
Bei offenen Seminaren beträgt die Teilnahmegebühr bundesweit einheitlich 295 € pro Teilnehmer. Als geschlossenes, firmeninternes Inhouse-Seminar ist das Seminar pauschal für 2.450 € buchbar. In beiden Fällen ist die Teilnehmerzahl auf 12 Personen beschränkt. In diesen Gebühren sind das Seminar selbst, das Dozentenhonorar, die Unterlagen und die Teilnehmer-Zertifikate enthalten.
Die Investitionen für das anschließende Gütesiegel für den Betrieb belaufen sich auf einmalig 230 € bei Betrieben bis 15 Mitarbeitern und auf 280 € bei Betrieben mit mehr als 15 Mitarbeitern. Darin sind bereits die Kosten für die Arbeit der Prüfstelle, Plakette, Urkunde und Werbematerial enthalten.
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